SWAN LAKE
// Mai 25th, 2011 // 1 Comment » // Einblicke, Fotografieren
Ein Maitag an der Oker, zwei Tretboote – fast schon hätte ich vergessen, dass es eigentlich kein Urlaubstag werden sollte! Treten musste ich jedoch glücklicherweise nicht, da unsere Assistentin XX das tatkräftig für mich übernahm. Überhaupt war das wohl der schwerste Job an dem Tag, denn die Tretboote, die weder Anker noch Bremse besaßen, mussten ständig manövriert werden in der Strömung der Ocker, am Rand festhalten oder gebunden werden. Das ist wohl auch die Hauptschwierigkeit beim Shooten knapp über dem Wasser: Position halten! Das gilt sowohl für die Modelle und ihr Böötchen, wie auch für das eigene. Aber es gibt noch weitere Tücken: Gerade in Randnähe finden sich viele Schlingpflanzen, was das Treten manchmal stark erschwert. Und das Equipment auf dem Boot – ich sah mich zwischenzeitlich schon Objektiven, Porty und sonstigem hinterherspringen.. Fast noch näher daran war das männliche Model Rene, der die Aufgabe bekam, in einen Baum über der Oker zu klettern, eine Attraktion für die Seniorenclubs und Biergesellschaften, die sonst noch so auf dem Flüsschen unterwegs waren.
Doch hatte der Tag einen Hauch Urlaubsfeeling: Rene und Sarah haben die Fotolovestory entzückend gespielt, alle haben es trockenen Fußes wieder an Land geschafft, die Schwäne haben die Schlingpflanzen gut verkraftet und ich freue mich schon aufs nächste Shooting, das am Wasser gebaut ist.
Modelle: Sarah Jane, René I Visagistik: Amy T. I Fotos: Jamari Lior







Häuschen in Weiss und Blau, ein junger Mann, ein Mädchen… mehr braucht man eigentlich nicht sagen, schon hat der Leser Meer-Gefühle und eine schmucke Matrosen-Love-Story vor Augen. Da brauche ich meine Bilder dazu eigentlich gar nicht zu zeigen. Bei dieser Strecke habe ich tief in die Klischee-Kiste gegriffen, einem Klischee, das sich derzeit offenbar großer Beliebtheit erfreut: Man sieht überall Matrosen-T-Shirts und Kleidchen, Anker-Tattoos und blau-weisse Deko fürs mitteldeutsche Heim. Warum diese Matrosenbegeisterung? Es ist nicht schwer, Gründe zu finden. Das Thema steht für Sehnsucht, für den Wunsch, in die Ferne aufzubrechen, aber auch der Sehnsucht nach der Heimat. Matrosen-Love-Storys sind romantisch aufgrund ihrer Vergänglichkeit – schon bald wird ER wieder in See stechen…
So, nun habe ich ein paar Bilder bearbeitet für’s “World Art Connects” und unsere Sponsoren, darunter Thomas Cook und die Lopesan-Kette, und möchte sie Euch natürlich auch nicht vorenthalten.
Festival Germany
Und nun die Fortsetzung des letzten Posts vom Shooting mit Tea: Nachdem 
Wenn ich ein Diplom hätte, würde ich Björn eins ausstellen, – als diplomierter Wasserschmeißer! Wasser war unser Thema beim Shooting mit Sarah-Jane. Zunächst überwasser, später auch eine Etage tiefer, unterwasser.
wo ich eine Woche lang Orientoutfits fotografiert habe. Dort bin ich mit dem Fuss auf den Beckenboden aufgeschlagen und hatte mich seither nicht mehr getraut – schon gar nicht in der Combo „Shoot + Rutsch“. Und jetzt, beim ersten Versuch seit dem, gleich die Extremvariante: Man stellt sich in eine Röhre, dann verschwindet der Boden unter den Füßen und man wird in unglaublichem Tempo in einen Looping oder was auch immer gestürzt – ich habe nichts davon mitgekriegt, war zu sehr mit Schreien beschäftigt. Dann dachte ich, ich sei steckengeblieben nach wenigen Sekunden und hatte schon furchtbar Angst, dass Björn, der hinter mir rutschte, mich gleich ummähen würde – aber das entpuppte sich als Ende der Rutsche, gebaut mit etwas Spielraum für die ganz Schweren und Schnellen… Danach war ich geflasht für den Rest des Tages. Sehr empfehlenswert.
Leider neigt sich der Sommer ja schon dem Ende zu und in Bonn ist es mittlerweile richtig frisch geworden. Da erinnere ich mich gerne an mein letztes Sommershooting.
Nun sollten es Kooperationen hinter der Kamera werden. Und ein Model und eine Designerin, beides in einer Person, hatte Olli auch schon: Sayuri. Mittlerweile haben wir schon ein paar Mal zusammengearbeitet und hier kommen die Bilder von unserem letzten Shooting: Summer Evening. Dafür hatte Sayuri eigens romantische Kleider geschneidert.






