YE MERA INDIA
// September 15th, 2011 // Einblicke
Schon viel zu lange war ich nicht mehr in Indien. Die Hintergrundinfos für diejenigen, die mich noch nicht so lange kennen: Zwei der letzten 10 Jahre habe ich in Südindien verbracht und es war eine wunderschöne Zeit. Ein Jahr entfiel auf das Studium der Visual Communication am Loyola College Chennai, einer der bekanntesten indischen Unis, der Rest auf Aufenthalte mit ganz unterschiedlichen Gründen von Sozialpraktika bis zu Arbeit beim Fernsehsender Jeevan TV, Modeljobs (Laufsteg, ich mit meinen 1,64 cm *g*) und Schauspiel (wobei ich dennoch die unbewegten Bilder bevorzuge).
Meine Studis & ich (2.v.r.) alle chic gemacht zur Onam Prozession in Kochi, Kerala.
Nun sind seit meinem letzten Indienbesuch schon 2 Jahre verstrichen und es wurde höchste Zeit! Das ganze Sommersemester hatte es schon die Einstimmung gegeben in Form eines ethnologischen Seminars – Zweck meines Besuchs war diesmal nämlich eine ethnologische Exkursion, bei der ich den medienethnologischen und Michael den methodologischen Teil übernommen haben. Dabei waren auch 9 Studenten, “some of our most excellent students”, wie Michael sie an der Uni Mysore vorstellte.
Die Route führte uns in drei größere Städte, Bangalore, Mysore und Kochi. Meine “Heimat” Chennai (vormals Madras) haben wir den Studis erspart, die Bangalore bereits sehr bunt, wuselig und anstrengend fanden (wo ich es eher als grün und ruhig erlebe, verglichen mit anderen Städten). Womit haben wir die Zeit verbracht?
* Methodenübungen: Ein Muss in einer ethnologischen Exkursion – von Kartierungen über Teilnehmende Beobachtung bis zu Fotoaufgaben. Alles dient dazu, mehr Einblicke in die Kultur zu erhalten und sich selbst, sein Verhalten, seine Reaktionen besser zu reflektieren.
* Fotos: Ein Muss bei mir
* Filmen: Und die größte Arbeit steht noch bevor – den Film zu schneiden, zu vertonen etc.
* Feste: Davon gab es genug während unserer Exkursion, hinduistische wie Ganesh Chatruthi, christliche, wie Mary’s Birthday, muslimische wie Ramzan und regionale wie Onam. Somit haben wir einen optimalen Zeitraum erwischt.
* Essen: Die meisten Studis empfanden es wohl nicht als kulinarisches Highlight (”not spicy, please”) aber für mich eine 100%ige Verbesserung meiner sonstigen Speisekarte (sofern nicht Louis, Helmut oder Ute für mich kochen).
* Schlafen: Eher zu wenig.
Und jetzt: Ich durchforste schon die Flüge wieder zurück und stelle mir ernsthaft die Frage, was mich eigentlich in Deutschland hält
. Auf jeden Fall wird’s in nächster Zeit mehr Reisefotografie geben… und sicher auch wieder mehr Fernreisen…






















WOW!! Ein sehr eindrucksvolles Land!! Wielang fliegt man eigentlich bis man in Indien angekommen ist??
Oh ja oh ja!! Mehr Reiseberichte bitte, das wäre großartig!
LG aus der (faden
) Alpenrepublik, Alwa